Wien 14. Bezirk

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Penzing

Penzing ist der 14. Wiener Gemeindebezirk. Er setzt sich aus den Teilen Penzing, Breitensee, Baumgarten, Hütteldorf und Hadersdorf-Weidlingau zusammen. Er grenzt im Westen und Nordwesten an die niederösterreichischen Gemeinden Purkersdorf, Mauerbach und Klosterneuburg und auf Wiener Stadtgebiet an die Gemeindebezirke (von Nordosten im Uhrzeigersinn) Hernals, Ottakring, Rudolfsheim-Fünfhaus und Hietzing.

Penzing liegt im Westen Wiens und ist mit einer Fläche von 33,96 km² der viertgrößte Wiener Gemeindebezirk. Penzing nimmt somit 8,2 % der Fläche Wiens ein. Der Bezirk ist im Süden zum 13. Bezirk Hietzing durch den Wienfluss begrenzt, im Nordwesten, wo der Bezirk über große Anteile am Wienerwaldverfügt, stößt er an das Bundesland Niederösterreich. Von Norden nach Osten verläuft die Bezirksgrenze entlang des 17. Bezirks Hernals, des 16. Bezirks Ottakring und des 15. Bezirks Rudolfsheim-Fünfhaus.

Penzing ist der Bezirk mit dem zweitgrößten Grünflächenanteil Wiens. Wälder nehmen alleine 47,4 % der Bezirksfläche ein. Der höchste Punkt des Bezirksgebietes liegt im Bereich des Schutzengelbergs (508 Meter), der tiefste an der Straßenkreuzung Winckelmannstraße/Linke Wienzeile (rund 189 Meter).

Das Gebiet des heutigen Bezirks wurde, ausgenommen Hadersdorf-Weidlingau, auf Grund eines 1890 beschlossenen Gesetzes am 1. Jänner 1892 in die Stadt Wien eingemeindet und bildete mit dem heutigen 13. Bezirk (ohne Lainzer Tiergarten) den 13. Wiener Gemeindebezirk, genannt Hietzing. Dieser wurde in der NS-Zeit per Reichsgesetz am 15. Oktober 1938 geteilt: Im Wesentlichen wurde das nördlich des Wienflusses gelegene Gebiet des alten 13. Bezirks als 14. Bezirk neu konstituiert; Hadersdorf-Weidlingau (bei Wien verblieben) und Purkersdorf (1954 an Niederösterreich rückgegliedert) wurden eingemeindet und Teile des neuen 14. Bezirks. Seit 1954 sind die Bezirksgrenzen weitestgehend unverändert.

In den 1990er Jahren kam es zu drei kleineren Änderungen bei den Bezirksgrenzen: 1992 wurde der Auer-Welsbach-Park vom 14. in den 15. Bezirk transferiert. 1995 erfolgten – im Bereich Josef-Weinheber-Platz, Steinbruchstraße, Kendlerstraße, Sporckplatz und Ibsenstraße – Grenzänderungen zu Rudolfsheim-Fünfhaus und Ottakring sowie im Bereich der Johann-Staud-Gasse zu Ottakring. Betroffen von diesen Grenzänderungen waren neben einer Reihe von Privatgrundstücken mit Einfamilienhäusern und der Feuerwehr-Gruppenwache Steinhof, die an Ottakring fiel, vor allem Parks, Sportanlagen und Verkehrsflächen.

Quelle: Wikipedia