Holzöster

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Franking ist eine kleine Gemeinde im oberösterreichischen Innviertel nahe an der Grenze zu Salzburg und Deutschland. Der zuständige Gerichtsbezirk ist der Gerichtsbezirk Mattighofen, bis 2004 gehörte die Gemeinde zum Gerichtsbezirk Wildshut. In bescheidenem Ausmaß gibt es seit den 1950er Jahren im Sommer Fremdenverkehr, heute ist Franking das touristische Zentrum der Region Seelentium.

Der Name der Gemeinde geht auf den althochdeutschen Personennamen Franko oder Francho zurück. Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Name 1150, wo ein Ulricus von franchingen genannt wird. Der Stammsitz der Herren von Franking befand sich auf dem Burgstall, einem Hügel am Holzöstersee. Heute ist dieser Sitz nicht mehr zu sehen.

  • Burgstall Holzöster

Seit Gründung des Herzogtums Bayern war der Ort bis 1779 bayrisch und kam nach dem Frieden von Teschen mit dem Innviertel (damals ‘Innbaiern’) zu Österreich. Im Zug der josefinischen Reformen wurde Franking 1785 von der Mutterpfarre Ostermiething losgelöst und eine selbständige Pfarre. Während der Napoleonischen Kriege wieder kurz bayrisch, gehört er seit 1814 endgültig zu Oberösterreich. Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich am 13. März 1938 gehörte der Ort zum Gau Oberdonau. Nach 1945 erfolgte die Wiederherstellung Oberösterreichs.Während der Besatzungszeit bis 1955 lag Franking in der amerikanischen Zone.

Mitte der 50er Jahre wurden erste Anstrengungen zur Etablierung des Sommertourismus unternommen. So wurde am Holzöstersee eine Badeanstalt mit Kabinen und Buffet errichtet.

Quelle: Wikipedia